NOW - The Health Podcast by ALPHAtauern.

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The path to longevity.

Transkript

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00:00:00: Was muss ich alles machen, damit ich das Kriege, was ich will?

00:00:04: Und zwar nicht stark sein, um niemanden fragen, sondern eben genau das Gegenteil.

00:00:08: Trennung sind gefühlt lebensbedrohlich, weil wir Menschenbindungswesen sind.

00:00:22: Daniela und Bernhard Sebastian Lötzer suchen gemeinsam mit Expertinnen und Experten wöchentlich Antworten auf die Frage, wie man ein gesundes, vitales und langes Leben führen kann.

00:00:33: Herzlich willkommen und viel Spaß beim Reinhören!

00:00:38: Trennungen kommen häufig vor.

00:00:40: Dennoch bleibt oft unklar, wie man sie hinbekommt, ohne von verheerenden Gefühlen überwältigt zu werden.

00:00:47: So erlebte es auch unser heutiger Gesprächspartner.

00:00:49: Sie fühlte sich beschädigt, gescheitert, Allein.

00:00:53: Heute ist sie Trennungscouch und zeigt anderen den Weg mit möglichst wenig Scherben und sogar frischen Mut weiterzuziehen.

00:01:01: Sie lädt ein zu erforschen, warum man in einem mislingenden Beziehung geraten ist.

00:01:07: Und sie zeigt einen gangbaren Weg aus den schmerzhaften Situationen, in die wir uns auf der Suche nach Liebe manövrieren.

00:01:15: In klaren Schritten geht es in eine Zukunft, die passt.

00:01:19: Die Hinwendung zu sich selbst ist dabei essentiell.

00:01:22: Was dann passiert, ist fast zu schön, um wahr zu sein.

00:01:26: Das Leben wird gut.

00:01:28: Herzlich willkommen in unserer heutigen Folge, Claudia Herberger.

00:01:32: Vielen Dank, dass ich zu euch kommen darf.

00:01:35: Ja, ein spannendes Thema.

00:01:37: Ich glaube, jeder oder viele unserer Zuhörerinnen und Zuhörer kennen das Gefühl und werden jetzt ganz gespannt zuhören.

00:01:46: Vorweg mal die Frage, wie sieht denn für dich so ein... Freies, schönes, entspanntes Wochenende aussehen.

00:01:54: Oh, das ist immer unterschiedlich.

00:01:55: Fast immer kommt Sport drin vor, weil mich das so innerlich aufräumt.

00:02:02: Und dann ist es immer eine gute Abwechslung zwischen Entspannung und Krämpel machen.

00:02:07: Ich baue unglaublich gerne Sachen.

00:02:09: Also ich mache mal eine Terrasse oder jetzt gerade habe ich, baue ich eine neue Wand für meinen Sohn, dann baue das Zimmer um immer mal sowas.

00:02:20: Ich kann aber auch ganz gut habberuflich faul gucken, kann ich auch.

00:02:34: Das bedeutet, du bist eigentlich der Profi dann auch für Möbel zusammenbauen.

00:02:39: Wenn der auch stimmt.

00:02:42: Ja, ich bin sehr autark.

00:02:44: Ich bin schon sehr lange Single und das Mutter von zwei Kindern und das bringt es einfach mit sich und die Beziehung, die ich davor hatte mit einem sehr lieben Mann, der leider sehr kranke worden ist.

00:02:57: Deswegen ist die Beziehung auch zu Ende gegangen.

00:02:59: Der war ein sehr feingreistiger Mensch, aber der hatte zwei oder drei oder vier linke Hände.

00:03:11: Das gibt's.

00:03:12: Okay, also daher kommt das.

00:03:13: Ja, das hört sich auch wirklich gut an.

00:03:17: Was hat dich dazu bewogen, ein Buch zu schreiben mit dem Titel, wie du eine Trennung überlegst?

00:03:25: Also das eigentliche Buch ist zustande gekommen, weil mich der Olaf Konrad, der damals der Geschäftsführer des Greifern Unser Verlags war, in einer Unterhaltung, in der wir uns über meinen Thema unterhalten haben, eingeladen hat, für den Verlag ein Buch zu schreiben.

00:03:46: Und das traf bei mir total auf offene Ohren, weil ich ohnehin schon lange mir ein Buch gewünscht habe.

00:03:53: zu meinem Programm, da ich jetzt inzwischen relativ lange Wartelisten habe und die Leute dann schon mal anfangen können.

00:04:01: und ein eins zu eins.

00:04:03: Coaching ist auch teuer.

00:04:04: Deswegen ... ist es auch, da ist alles drin, was in meinem Programm stattfindet.

00:04:11: Alles, was hilft, um gut in eine, durch eine Trennung zu kommen, aus eigener Erfahrung, aus dem, was ich alles gelernt habe, aus dem, was ich in mir von Experten zusammengeholt habe, bei denen ich Ausbildung gemacht habe, aus der Literatur und so weiter.

00:04:25: Das ist eine Komposition von allem, was ich persönlich mit mir selbst und mit meinen Klienten als unglaublich wirksam erlebe.

00:04:35: Und was sind das für Leute, die an die Herren antreten beim Coaching jetzt zum Beispiel?

00:04:43: Sind das doch tieferletzte?

00:04:46: oder auch kommen Leute, die vielleicht erstmalig die Erfahrung gemacht haben oder schon das öfter rennen?

00:04:55: Also erstmal vorweg.

00:04:56: zu mir kommen lauter richtig, richtig tolle Leute.

00:04:59: Meine Klienten sind eine riesige Gruppe von zauberhaften Menschen, die auf dem Weg zu großer Liebe einfach hier oder da Schiffbruch erlitten haben und feststellen, ich komme da nicht raus oder ich erlebe immer wieder das Gleiche.

00:05:15: Zu mir kommen auch Paare, die sagen, wir mögen uns eigentlich, aber wir kommen immer wieder in so Sackgassen und kommen nicht weiter.

00:05:27: Das Buch heißt, wie du eine Trennung überlebst und meint, wie du dich von der misslingenden Art der Beziehung trennst, in die du geraten bist.

00:05:36: Wir trennen uns nicht von Menschen, sondern von der misslingenden Art der Beziehung.

00:05:41: Und das sind zum Beispiel so Sachen wie, wenn es nicht so theoretisch bleibt, wenn wir Wir wachsen ja irgendwo auf in Familien und wenn die Leute, die für uns zuständig sind, aus welchen Gründen auch immer nicht das geben können, was wir brauchen, genug Aufmerksamkeit oder Zuwendung, Wertschätzung, alle möglichen diese Dinge, dann lernen wir uns anzupassen.

00:06:08: Denn wir packen nicht unsere Koffer und ziehen aus, suchen uns eine Familie, wo es schöner ist, sondern wir glauben, wenn wir klein sind, die Leute, die zuständig sind, wissen, wie es richtig ist.

00:06:19: Also, wenn ich jetzt ein Störgefühl habe, dann liegt es an mir.

00:06:23: Dann pass ich mich also an.

00:06:25: Wenn die Leute immer genervt sind, weil sie total überlastet sind, wenn ich komme mit Forderungen, dann lerne ich, okay, wenn ich keine Forderungen habe, dann kann ich besser... dann werde ich mehr gemocht.

00:06:37: Also ist das meine Mitname aus meiner Kindheit.

00:06:42: Ich muss möglichst keine Forderung haben, dann kann ich gemocht werden.

00:06:45: Und unser Hirn ist ein ökonomisch arbeitender Apparat.

00:06:49: Was wir einmal gelernt haben, behalten wir.

00:06:51: Das überprüfen wir nicht jede Woche.

00:06:53: Und das ist unser Angebot als erwachsener Mensch.

00:06:56: Und das sind wie blinde Flecken.

00:06:58: Das ist ein Automatismus, das läuft von alleine.

00:07:02: Und wir wundern uns immer wieder, warum wir nicht das kriegen, was wir uns eigentlich wünschen.

00:07:06: Denn niemand hat ja keine Forderung, weil er keine Forderung hat, sondern weil der oder die hofft, durch die Bescheidenheit gemocht zu werden.

00:07:16: Das Dove ist, man wird ja auch gemocht dann, aber nicht von den Leuten, die finden, ich hätte gerne eine Partnerin oder ein Partner auf Augenhöhe, mit dem ich gerne, dem ich auch seine Forderung empfüllen kann und der meine erfüllt.

00:07:31: Man rutscht dann.

00:07:32: Gerade wenn das die Annahme ist, ganz gerne immer an die Seite von originell ausgestatteten Menschen, mit denen es schwierig ist.

00:07:43: Und trennen sich Frauen anders als Männer oder sind Frauen überlegen, die länger und konsequenter und Männer so, ah, das ging ja jetzt immer so gut und konnte ja immer so weitergehen.

00:07:58: Tatsächlich ist meine Erfahrung, dass Männer ganz häufig durchhalten, dass die sich auch nicht trennen würden, sondern die haben die Entscheidung gefällt, so jetzt bin ich hier, jetzt bleibe ich hier und die suchen dann häufig in dem System eine Lösung für sich, wie sie da irgendwie überleben können.

00:08:18: Frauen sind anders, Frauen wollen, dass die Beziehungen funktioniert, also zumindest die, die ich erlebe und die sind dann während der Beziehungen schon dabei.

00:08:29: sich zu beschweren, wollen es anders, stellen die Beziehungen Frage immer wieder erst leisen, dann laut.

00:08:37: Und wenn eine Frau dann sagt, ich bin soweit und gehe und geht, dann ist die Sache auch erledigt.

00:08:44: Dann gibt es fast nie einen Weg zurück, weil sie dann das Gefühl hat, ich habe hier die ganze Zeit gekämpft und die Gefühle sind erkaltet, der andere war nicht mehr mit im Spiel und rettet sich dann.

00:08:56: Jetzt muss ich kurz kontern.

00:08:57: Ist es denn bei Männern vielleicht so, dass man über gewisse Dinge eher hinweg sieht oder sich mit gewissen Situationen einfach arrangiert und sagt, okay, das ist halt so, das Leben ist nicht perfekt, das Leben ist kein Ponyhof.

00:09:18: Jetzt, wie du gesagt hast, jetzt bin ich hier.

00:09:25: Könnt schlecht sein, ich würde das jetzt nicht lenken.

00:09:27: Aber vielleicht auch entschirnt sich Männer eher damit und sagen, okay, ist nicht perfekt, aber ist meins.

00:09:34: Ja, das ist auch meine Erfahrung.

00:09:36: Die sind häufig ganz tapfer und halten das aus.

00:09:40: Und wenn es doof läuft für die Beziehung, dann suchen sie sich für sich eine Lösung für die Bereiche, die nicht gut gehen.

00:09:49: und arrangieren sich damit, aber im Großen und Ganzen erlebe ich Männer so, dass sie viel das Gefühl haben, ich bleibe hier, ich gehe nicht weg, ich bin der Fels in der Brandung und sind aber häufig hilflos bei der Gestaltung.

00:10:06: Wie gestalt ich das denn jetzt und fühlen sich gleich in Gefahr mit, wenn sie kommt und immer was will und meckert und was ganz häufig passiert in Beziehung ist.

00:10:17: wenn einer unglücklich ist und die ganze zeit sagt hier ich wünsche mir das anders und das anders und der andere darauf nicht sensibel reagiert oder jemand gelernt hat ich darf keine forderung stellen um mal bei dem beispiel zu bleiben und dann merkt ich krieg überhaupt nicht das was ich mir wünsche.

00:10:36: dann kommt häufig das erst an die oberfläche wenn schon recht viel aufgestaut ist und dann ist die ansprache nicht besonders gelungen.

00:10:44: da gibt es so ganz tolle Möglichkeiten der Kommunikation, die viele aber nicht kennen.

00:10:51: Zum Beispiel ist es viel sinnvoller zu sagen, also statt zu sagen, ich bin stinksauer auf dich.

00:10:57: Das ist ja so ein pauschal, einen pauschal Vernichtung, sagt man.

00:11:04: Ich spüre einen Teil von mir ist unglaublich wütend gerade oder ich spüre in mir in meinem Bauch es staut sich gerade Wut an.

00:11:14: Das heißt, es ist eine Einladung, kommen wir beide, als Erwachsene, gucken, was da bei mir los ist und was das ausgelöst hat.

00:11:21: Das ist eine ganz andere Ansage als, ich bin so wütend.

00:11:25: oder gibt es noch die gewaltfreie Kommunikation, die vier Schritte, wie man Dinge adressieren kann, sodass sie auch angenommen werden können.

00:11:34: Das ist eine Sache, die lohnt sich in Beziehung zu können.

00:11:37: und ansonsten ist es häufig so, wenn es dann rauskommt und man ist von seinen Gefühlen überwältigt und spricht aus seinem verletzten Anteil, dann kommt so eine richtige Aggressionswelle und so ein Gemäcker und das führt fast nie dazu, dass man die Sachen gemeinsam löst, sondern das einer flüchtet.

00:12:00: Also ich bin froh, dass Sie die Folge machen, weil man muss das schon mal so besonnen zu bleiben, ist nicht einfach.

00:12:06: Also dann noch diese Klarheit zu besitzen, wie drücke ich mich jetzt aus?

00:12:11: Mir in Österreich sagen immer, man spricht wie einem der Mund gewachsen ist.

00:12:16: Es geht halt... oder viele brauchen das zum Dampf verblassen, was sicher oder falsch wie gesagt ist.

00:12:24: Ist es aber auch so, dass das immer auch so auf die eigene Kindheit zurückzuführen ist, wie ich mich dann verhalte?

00:12:32: Also wie du sorgst, es gibt ja doch viele Unterschiede.

00:12:36: Also nicht nur Mann und Frau, es gibt ja auch bei den Geschlechtern innerhalb viele Unterschiede.

00:12:40: Andere werden ruhig.

00:12:42: andere werden laut, andere drücken einem alles rein, da fühlt man sich dann wie eine Pressewürste im Halbplatz.

00:12:50: Und dann macht der andere zu und denkt, das ist, was hat die schon wieder?

00:12:55: Ja, schönes Bild.

00:12:57: Ja, natürlich.

00:12:58: Es gibt so viele Ideen zur Kommunikation, wie es Menschen auf der Welt gibt.

00:13:03: Und die Wahrscheinlichkeit, dass man jemand findet, der zu einem selbst gut passt und zu der eigenen Kommunikation.

00:13:11: ist dann am höchsten, wenn man sich authentisch wie möglich zeigt.

00:13:15: Und authentisch heißt nicht, dass man seine ganzen Verletzungen die ganze Zeit präsentiert, sondern möglichst zurückkehrt zu der Version, wie man ursprünglich mal gemeint war.

00:13:26: Das hört sich ein bisschen theoretisch an.

00:13:28: Das ist so, ich gehe davon aus, bin ganz sicher, dass jeder dieser wunderbaren Menschen, die auf der Welt rumlaufen, mal ursprünglich perfekt geplant war.

00:13:39: Das alles da, um die beste Beziehung zu führen, um bumsglücklich zu sein, um ein wunderschönes Leben und auch ein wunderschönes Beziehungsleben zu führen.

00:13:48: Und auf dem Weg zum Erwachsen werden, haben wir ja ganz viele Beziehungserlebnisse.

00:13:56: Mit Eltern, mit Geschwistern, mit Freunden, mit erster Liebe, mit Kindergärtnern, Lehrern, sonst was.

00:14:02: Und das prägt unser Beziehungsleben.

00:14:05: Und um da durchzukommen und gemocht zu werden, das will ja jeder, passen wir uns an.

00:14:10: Und diese Anpassungsleistung bringt uns häufig weg von der Version, wie wir ursprünglich mal losgestartet sind.

00:14:19: Ich vergleiche, dass ich habe immer so ein Bild, das ich ganz gerne mag, dass man quasi da sind lauter leuchtende Säulen, die wachsen, während man in die Welt geht.

00:14:30: Und die werden dann zu einem wunderschönen Gebilde.

00:14:32: Und wenn jetzt was passiert, und nehmen wir mal was Eindrückliches, es gab in den Siebzigern so ein Buch, es ist noch relativ lange, mir wurde es auch angeboten, das hieß, jedes Kind kann schlafen lernen.

00:14:46: Das funktioniert leider auch.

00:14:48: Das hat ein Kinderarzt geschrieben.

00:14:51: haben diese Ausprobierter, haben gemerkt, oh, das funktioniert.

00:14:54: Und was man da macht ist, man lässt das Kind in Anführungsstrichen kontrolliert schreien.

00:14:59: Das Kind soll schlafen lernen.

00:15:01: Der Denkfehler dabei ist, dass Kinder, aber in dem Alter, wo sie schlafen lernen sollen, das sind ja Babys, die können nicht aufstehen oder ihre Mutter eine WhatsApp schreiben oder ihrem Vater eine Nachricht schreiben, hey, mir geht's nicht gut, Bauchschmerzen, Angst, irgendwas, kannst du bitte kommen, sondern die rufen erst leise, dann lauter, immer lauter.

00:15:20: Und wenn jemand kommt, lernen die Kinder nicht.

00:15:22: Ich kann jetzt schlafen, sondern die Kinder lernen.

00:15:24: Ich bin Mutterseelen alleine auf der Welt.

00:15:27: Keiner hilft mir, egal wie schlimm die Not ist.

00:15:31: Und die zerbricht quasi was.

00:15:35: Die Eltern haben das gemacht in bester Absicht.

00:15:38: Das ist geschrieben von zwei Autoren, einer davon als Kinderarzt.

00:15:44: Und man hat einfach gedacht, man macht das richtig.

00:15:48: Man hat da unglaublich viel Schaden angerichtet.

00:15:50: Und der Autor hat sich übrigens inzwischen selber distanziert von diesem Buch.

00:15:55: Zum Glück.

00:15:57: Inzwischen macht man das auch nicht mehr, sondern nimmt die kleinen Leute mit ins Bett oder ins Baby Bay und hat die auf Armlänge und das ist auch richtig.

00:16:05: Aber diese Kinder haben gelernt, ich bin Mutterseelen alleine auf der Welt.

00:16:09: Und wenn die erwachsen sind... Das bleibt wie ein blinder Fleck vorhanden.

00:16:13: Manche wissen es gar nicht.

00:16:14: Manche meiner Klienten erzählen mir, eigentlich war bei mir alles gut.

00:16:17: Ich hatte total super Eltern.

00:16:19: Ich weiß nicht, wieso ich das Gefühl habe, ich bin Mutterseelen allein auf der Welt und niemand hilft mir.

00:16:25: Es ist egal, was los ist.

00:16:26: Und wenn wir dann, wenn ich dann inzwischen frage, ich die dann immer, frag mal deine Eltern, wenn sie noch leben, ob sie diese Methode mit dir gemacht haben.

00:16:35: oder ob es dann ein jüngeres Geschwister gab, das ganz schnell hinterherkam, wo die Mutter dann keine Zeit hatte, weil da sozusagen zwei Kinder waren oder der Vater.

00:16:46: Also da gibt es ganz viel so Dinge, die wir lernen, wenn wir klein sind.

00:16:51: Und das sind Annahmen, die, ich nenne die Befürchtung, die unterbewusst die ganze Zeit mitlaufen.

00:16:57: Und wenn wir jetzt in so Streitsituationen sind, Die Sachen, die uns richtig triggern, also die Sachen, die uns emotional so richtig anfassen, das sind fast immer Dinge, die eine Relation in die Vergangenheit haben.

00:17:12: Und da lohnt es sich ganz doll in diesen, um mal in meinem Bild zu bleiben, das war ein sehr großer Bogen, Entschuldigung, bitte, diese leuchtenden Säulen, dass dann, wenn dieses Kind im Bett liegt und merkt, kein Schwein kommt, wenn es mir schlecht geht, dann wächst diese Säule nicht weiter, sondern da bleibt.

00:17:34: die Säule bleibt in halb Achtstellung, Achtung, Achtung.

00:17:39: Wenn du in Not bist, musst du richtig stark sein.

00:17:42: Darfst du niemanden fragen, kommt sowieso keiner.

00:17:45: Das ist gefährlich, sich da zu exponieren.

00:17:48: Und jetzt kommt der Trick in meinem Programm.

00:17:51: Reisen wir da quasi nochmal hin und holen diesen Anteil ab.

00:17:57: bringen die nach Hause, ko-regulieren das noch mal und erklären diesem Anteil.

00:18:03: Pass auf.

00:18:04: Also das mache nicht ich, das machen die Klienten selbst.

00:18:07: Das ist passiert.

00:18:08: Haben wir mal einen Papa gemacht, beste Absicht, schief gegangen, jetzt hole ich dich nach Hause.

00:18:12: Ich pass jetzt auf dich auf.

00:18:14: Du bist nicht allein auf der Welt.

00:18:16: Und dann drehen wir diese Idee um und finden raus, was muss ich alles machen, damit ich das kriege, was ich will.

00:18:24: Und zwar nicht.

00:18:25: stark sein, um niemanden zu fragen, sondern eben genau das Gegenteil.

00:18:29: Und dann, wenn man diese Anteile nach Hause geholt hat, dann lässt sich auch super kommunizieren.

00:18:35: Da muss man immer schön in seinen Erwachsenen selbst gehen.

00:18:38: Da gibt es eine ganz tolle Übung auch in meinem Buch, die ist relativ am Anfang gleich, weil ich die so toll finde.

00:18:43: Die sollen alle haben.

00:18:46: Die nenne ich die Meister Yoda Übung.

00:18:49: Und mit dieser Übung kann man diesen anspringenden Teil der in Not ist von sich sofort nach Hause holen und beruhigen und das bringt einen automatisch ins Erwachsene selbst und von hier aus lässt sich super kommunizieren.

00:19:06: Also das Buch gehen wir gleich in die Show-Notes.

00:19:09: Ich denke, das ist eine große Empfehlung wert.

00:19:13: Jetzt gibt es natürlich ja Unterschiede.

00:19:18: Also könnte ich mir vorstellen.

00:19:21: Die Trennungen passieren ja auf unterschiedlichen Weisen, oft einvernehmlich, man hat sich auseinander gelebt, wie auch immer, oder durch Betrug oder sonstiges, wo die Situation dann schon ein bisschen anders wird.

00:19:38: Eine Trennung fühlt sich an, als wir in einem der Boden unter den Füßen weggerissen.

00:19:44: Was kann ich machen?

00:19:46: Wie rette ich mich?

00:19:47: Was wären sozusagen deine Empfehlungen für die... Erst Versorgung und wie kann ich dann da weitergehen?

00:19:55: Zwei Dinge finde ich ganz, ganz wichtig.

00:19:57: Erstens mal sich richtig ernst nehmen.

00:20:00: Eine Trennung, die man erleben muss, egal aus welcher Position, ob man selbst beschließt, ich kann hier nicht weitermachen oder ob von außen beschlossen wird, du bist jetzt raus hier, die ist immer markerschütternd.

00:20:13: Das ist eine nicht zu unterschätzende Situation.

00:20:17: Trennungen sind... gefühlt lebensbedrohlich, weil wir Menschenbindungswesen sind.

00:20:25: Und wenn wir nicht mehr zu dieser Gruppe, mit der wir Pläne hatten, mit der wir in Zukunft gestalten wollten, gehören dürfen, fühlt sich das lebensbedrohlich an, auch wenn es das nicht ist.

00:20:36: Und deswegen als erstes mal richtig ernst nehmen und sich der Sache hingeben.

00:20:40: Da muss Platz sein für Trauern, da muss Platz sein für getrüstet werden.

00:20:45: Und ganz wichtig ist, wenn Ich berate immer an, wendet euch an Menschen, die euch gern haben.

00:20:54: Lasst euch da in die Arme nehmen und ganz wichtig, lässt dort nicht über die andere Person, sondern nehmt die ganze Energie, die da zur Verfügung ist für euch selbst.

00:21:05: Jedes Gefühl muss gefühlt werden.

00:21:06: Wenn man das nämlich wegdrückt, dann nisten die sich ein und holen sich Schiffs aus dem Schrank und gucken alle paid TV Kanäle leer und werden immer dicker und unmöglicher und nachher hat man Angst vor denen und traut sich gar nicht mehr dahin und die bleiben immer als blödes Gefühl übrig.

00:21:25: Also einfach durchfühlen.

00:21:27: und das zweite, was ganz ganz ganz wichtig ist, ist keine Pflasterfrauen und Männer.

00:21:33: So nenne ich die Leute, die man die ganz häufig dann in die Beziehungen geholt werden, noch zum Übergang.

00:21:40: Auch die Dating-Plattformen sind ganz voll mit Menschen, die Am Ende einer unglücklichen Beziehung sind, da rauswollen, uns nicht so richtig schaffen und dann jetzt schon mal nach jemandem suchen, der sie da quasi rauszieht.

00:21:55: Das funktioniert aber nicht, weil man dem neuen Menschen nicht gerecht wird.

00:21:58: Man wird sich selbst nicht gerecht und man wird auch der gemeinsamen Beziehung nicht gerecht, die man ja geführt hat.

00:22:03: Man hat sein Leben geteilt mit jemandem.

00:22:05: Man hat Träume entwickelt mit jemandem.

00:22:09: Man hat Emotionen gehabt und ganz viel erlebt.

00:22:12: Und das jetzt einfach sozusagen abzuschneiden, ohne das abzuarbeiten, ist ein Fehler.

00:22:20: Wie lange soll man sich da Zeit lassen, wenn jetzt eine Trennung, also wenn man es jetzt getrennt hat?

00:22:26: Wie lange wäre es gut, dass man sagt, okay, jetzt bin ich wieder bereit für die nächste Beziehung oder ist das unterschiedlich?

00:22:34: Das ist total unterschiedlich, man spürt das ganz gut.

00:22:37: Am Anfang ist ja einmal Panik, oh Gott, ich will nicht alleine sein, werde ich übrig bleiben, würde ich eh wieder Liebe finden.

00:22:43: Und solange dieses Gefühl noch herrscht, ich brauche unbedingt eine neue Beziehung, auf keinen Fall einstarten.

00:22:48: Erst ich will eine neue Beziehung, weil ich jetzt soweit bin.

00:22:52: Man spürt das.

00:22:54: Normalerweise ist es früher, das fand ich ganz schön, immer.

00:22:58: Das heißt, egal, ein anderes Adjektiv.

00:23:02: Früher hat man das so gemacht, wenn man jemanden verloren hat, hat man Schwarz getragen als Zeichen der Trauer, ein Jahr lang.

00:23:08: Man hat jedes Fest einmal erlebt ohne den geliebten Menschen.

00:23:12: Alle anderen wussten anhand der Farbe der Kleider, dieser Mensch ist ein Trauer, das ist noch nicht so lange her, erst ein Jahr.

00:23:20: Und nach einem Jahr muss man nicht fertig sein, aber dann ist man sozusagen wieder offen für Neues.

00:23:26: Und so wie alles Zyklen unterliegt, unterliegen halt auch die Überwindung eines Trennungsschmerzes einem Zyklus.

00:23:32: Und der muss nicht ein Jahr lang sein, aber die Erfahrung zeigt, sich Zeit zu nehmen, sich selbst zuzuwenden und das Gefühl abzuwarten, so, ich bin wieder soweit.

00:23:46: Das lohnt sich.

00:23:49: Es gibt ja viele, die von einer Beziehung an die andere stolpern, die nicht alleine sind.

00:23:53: Und da kann ja die Liebe gar nicht so groß sein, wenn man da ist.

00:23:58: Wenn ich in eine Beziehung reingehe, dann bin ich nicht alleine.

00:24:01: Ja, ich habe immer das Gefühl, nach so einer Beziehung ist man wie so ein Eisberg.

00:24:06: Da guckt ein bisschen was oben raus und der ganze andere Rämpel ist unter der Wasserlinie.

00:24:10: Und bevor man den nicht so einigermaßen aufgeräumt hat und wirklich klar ist, der Hauptteil ist über Wasser, kauft man sich halt immer zusätzlich noch mehr Rämpel ein, den man dann als Altbalast mit durch sein Leben schleift.

00:24:26: Und das wird nicht leichter.

00:24:27: Werbung.

00:24:28: Biogenaprodukte zeichnen sich durch qualitativ hochwertige Rohstoffe, reine Substanzen, strenge Kontrollen und intensive Forschungsarbeit des Biogenavissenschaftsteams aus.

00:24:39: Diese Präparate sind sehr gut verträglich.

00:24:42: Auch bei langfristiger Verwendung gewährleisten sie eine hohe Bioverflügbarkeit der Wirkstoffe und erzielen nachgewiesene ernährungspsychologische Wirkungen.

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00:25:05: Mehr dazu auf unserer Website www.alpha-tower.at.

00:25:11: Werbung Ende.

00:25:12: Jetzt möchte ich nochmal kurz zurückkommen.

00:25:16: Wie verhalte ich mich, wenn jetzt wirklich etwas vorgefallen ist, das schmerzt?

00:25:21: Man ist verletzt, man hat ein Hass auf den, das gegenüber, man ist vielleicht in einem Schamgefühl, in der Gesellschaft wirkt immer.

00:25:32: Wie kann man da, wenn jetzt mein Gegenüber gar nicht mehr ansehen kann und sagt, okay, wir haben auch noch ein paar Sachen vielleicht zu regeln.

00:25:39: Man hat da gemeinsames Haus, Wohnungen, sonstiges, vielleicht sogar gemeinsame Kinder.

00:25:44: Jetzt glaube ich, ist es schwieriger.

00:25:46: Natürlich, das sind die Situationen, in denen man unbedingt Hilfe bekommen sollte, denn jetzt ist der Weg, es fühlt sich ja jetzt so an, als sollte man den anderen bekämpfen und es geht dann emotional vielleicht um Gewinnen oder um irgend sowas, die Wahrheit ist, darum geht es nicht.

00:26:05: Jetzt wäre es ganz günstig, sich Zeit zu nehmen.

00:26:09: und erstmal aufzuräumen und zu gucken, warum bin ich denn in dieser Situation gelandet?

00:26:15: Was ist mein eigener Anteil?

00:26:18: Welche Bedürfnisse haben mich hierher gebracht?

00:26:21: Welche Wünsche haben mich hierher gebracht?

00:26:23: Alle Bedürfnisse und Wünsche sind wichtig.

00:26:25: Die sind nicht, also wenn man sich bedürftig fühlt, ist man einfach in schlechter Gesellschaft.

00:26:31: Da ist man nicht zu bedürftig, sondern dann ist man mit jemandem zusammen, der oder die das nicht erfüllen kann oder will.

00:26:37: Und warum das so ist, ob man das nicht gesagt hat, was man braucht oder nicht richtig gesagt hat oder ob der andere das gar nicht hören wollte, das sind alles Dinge, die kann man klären ohne den anderen.

00:26:51: Und das ist das Schöne.

00:26:52: In meinem Ansatz brauchen wir den anderen nicht.

00:26:55: Das ist was, was ich mal gelernt habe.

00:26:57: In der ersten oder zweiten Ausbildung, die ich gemacht habe, man braucht den anderen nicht, um die Beziehung zu klären.

00:27:04: Und erst, wenn die geklärt ist, gibt es Raum für, was haben wir eigentlich erlebt, wie wollen wir eigentlich die Zukunft gestalten, denn erst wenn ich Verantwortung übernehme für den Teil, den ich gemacht habe und jeder hat zumindest einen kleinen Teil Verantwortung für die Gestaltung einer Beziehung, habe ich wieder Raum, um was Neues zu kreieren.

00:27:28: und gerade wenn Kinder da sind oder noch Sachen auseinander dividiert werden können, müssen.

00:27:36: hat man ja keine Chance, einfach zu gehen, Tür zu, außen Augen aus dem Sinn.

00:27:40: Sondern da muss man ja da noch mal ran.

00:27:42: Und da lohnt es sich ganz doll, in seinem Erwachsenen geklärten selbst da zu sein, die Verantwortung zu übernehmen für den Teil, den man gemacht hat und zu sehen, der andere hat Sachen gemacht, die mich verletzt haben.

00:27:55: Aber ich habe es auch zugelassen oder ich habe meinen Beziehungsangebot, war nicht authentisch genug oder oder?

00:28:02: oder.

00:28:09: Ja, das kann ich leider besser nachführen, als mir lieb ist.

00:28:17: Ich als super Selbstständige, ich kann alles schaff, alles super wummen.

00:28:22: Ich brauche nix, niemanden.

00:28:24: Hab natürlich auch überhaupt keinen Raum gelassen für jemanden, der das vielleicht gerne gemacht hätte.

00:28:29: Also da hätte schon jemand kommen müssen, der gesagt hätte, nee, lass das jetzt, ich will das machen.

00:28:35: Und sich dann gegen mich durchzusetzen, war unglaublich schwer.

00:28:41: Ist es vielleicht oftmals auch ein Problem, dass das Verständnis dem... meinem Gegenüber fehlt.

00:28:48: Also ich sage mal klassisches Bild.

00:28:51: Die Frau ist zu Hause mit den Kindern, hat den Alltag zu bewältigen, kocht, putzt, Kinder erziehen und so weiter.

00:28:58: Vielleicht Kinder in die Schule oder in den Kindergarten, so einem Sport.

00:29:01: Der Mann geht arbeiten, ist der Ernährung der Familie, verdient das dicke Geld und kommt dann am Abend müde nach Hause, will das Essen am Tisch haben und abends noch ein bisschen ein Programm haben.

00:29:12: Die Frau ist müde, will nicht.

00:29:13: Dann geht es ja irgendwo schon los.

00:29:15: und dann hat Man oft vielleicht das Problem, jeder flüchtet sich in seine Welt, die Frau trifft sich mit den Freundinnen, am Sonntag redet über alles, der Mann trifft sich mit den Freunden beim Sport, redet nicht darüber, aber ist am Anfang.

00:29:29: Also, oft kommt mir vor, dass Verständnis fehlt.

00:29:32: Einerseits Frauen reden vielleicht mit den Freundinnen über alles, die Männer nicht.

00:29:40: Ja, hier haben wir so ein grundsätzliches Problem, sprichst du da an.

00:29:47: Ehe man ja sagt, zu irgend jemanden, halte ich es für unglaublich wichtig, sich klar zu machen, was bin ich für ein Mensch?

00:29:59: Was brauche ich für eine Beziehung?

00:30:01: Was tut mir gut und was gefällt mir nicht?

00:30:04: Was ist für mich anstrengend?

00:30:06: Welches Rollenverständnis habe ich?

00:30:10: Soll der Mann zu Hause bleiben, die Kinder versorgen?

00:30:12: Sollte es die Frau?

00:30:13: Wollen sie das teilen?

00:30:15: Wer soll wie viel Karriere machen?

00:30:17: Wie ist das?

00:30:18: Beispielsweise finde ich auch.

00:30:20: Natürlich, wenn der eine arbeitet und der andere nicht.

00:30:23: sich um die Kinder kümmert, ist es trotzdem so, nach diesen acht Stunden oder zehn Stunden Arbeit gibt es ja noch Haushalt und Kinder und dann ist paritätisch für die Fifty-Fifty.

00:30:33: Da ist es aber ganz häufig so, dass die Person, die die Kinder tagsüber macht, die auch noch abends macht.

00:30:41: Und da sich sozusagen da wirklich zu verhandeln, wie wollen wir das gestalten, was ist uns wichtig, sollen wir uns externen Leute dazu holen oder kreieren wir das bewältigen?

00:30:53: wie sind die vorstellungen?

00:30:54: das alles kommt vorher bevor man überhaupt ja sagt.

00:30:59: und im buch sage ich beschreib ich das so um das würde ich auch jeden ganz dringend raten mach Eine Gebrauchsanweisung.

00:31:08: Ein Buch oder ein Zettel, der dabei liegen würde, wenn man dich überreicht bekommt.

00:31:13: Was steht da drin?

00:31:14: Wie viel Nähe brauchst du?

00:31:15: Wie viel Distanz?

00:31:16: Wie wichtig ist die Karriere?

00:31:19: Wie viel Freiheit willst du?

00:31:20: Was ist mit Urlauben?

00:31:22: Was ist deine Liebesprache?

00:31:23: Die ist ja immer in aller Munde, aber die ist auch wichtig.

00:31:27: Liebesprache bedeutet, in dieser Sprache muss ich meine Liebeserklärung erhalten.

00:31:32: Wenn ich das nicht in dieser Liebesprache erhalte, fühle ich mich nicht geliebt, wenn jemand die Liebesprache Geschenke hat und mich auch die ganze Zeit Geschenke schenkt.

00:31:43: Meine Liebesprache aber ist Hilfsbereitschaft.

00:31:48: Dann finde ich das zwar schön, dass ich Geschenke kriege, aber so richtig geliebt fühle ich mich nicht.

00:31:53: Das habe ich ganz viel mit Klienten, die kommen.

00:31:56: Ich habe gerade neulich ein paar.

00:31:58: Da sagte sie, ich fühle mich nicht geliebt.

00:32:02: zeigt mir das gar nicht und sagt er, wieso?

00:32:05: Ich gehe samstens aus die Getränke kaufen.

00:32:07: Ich tank dir dein Auto voll.

00:32:09: Ich wasche das jedes mal.

00:32:11: Ich mache, schleppe die ganzen Einkauf.

00:32:12: Ich mache das alles.

00:32:14: Aber das alles meinte sie nicht.

00:32:15: Sie wollte, dass er mal romantische Dates organisiert.

00:32:20: Das wollte sie gerne.

00:32:21: Dass sie sieht, er gibt sich Mühe für sie.

00:32:25: Und ihm war nicht klar, was sie da genau braucht.

00:32:28: Und die haben das dann... sich alles installiert und seine Liebesprache war Zärtlichkeit, also Körperlichkeit.

00:32:36: und da sie so angefasst war, der tut gar nichts für mich.

00:32:41: Hat sie auch kein Bock gehabt, ihn anzufassen.

00:32:43: Und er fühlte sich auch total ungeliebt, hat noch mehr Auto gewaschen, Rasen gemäht und Wasser eingekauft, um sie friedlich zu stimmen, aber hat überhaupt kein Land gesehen.

00:32:54: Und erst, als er wusste, was genau sie will, konnte er das geben.

00:32:58: Und wenn man ein Handbuch hätte, Wo man das von vorn rein kommuniziert, das wünsche ich mir, das ist meine Liebesprache.

00:33:06: Dann kann man sich das gegen, dann kann man zum einen sehen, passt das überhaupt zu mir.

00:33:10: Wenn jetzt zum Beispiel, ich habe ein paar, da ist sie diejenige, die das Geld nach Hause bringt und erst derjenige, der den Haushalt macht.

00:33:21: Sie ist jemand, die weiß von der Küche, das ist der Raum mit dem kalten Schrank.

00:33:25: Braucht acht Messer, um ein Brot zu schmieren.

00:33:28: Und sie brauchte jemand, der darauf Lust hat.

00:33:31: Und die finden es super.

00:33:33: Die haben dieses, aber die haben das auch vorher geklärt und haben sich lange noch kennengelernt.

00:33:38: und da rate ich immer, nimm dir ein Jahr.

00:33:41: Psychologisch gesehen ist es nämlich so, man hat ein halbes Jahr eine rosa Brille auf, da findet man alles toll, was der andere macht.

00:33:48: Nach einem halben Jahr ist alles süß, guck mal süß, die ganzen Socken, guck mal süß, das Geschirr da vor dem Spiel, von der Spüle.

00:33:56: Das ist alles süß und dann... lässt es nach.

00:33:59: und nach ungefähr einem Jahr weiß man, wer das ist.

00:34:02: Man hat schon mal schwierige Situationen erlebt.

00:34:05: Das ist auch ganz wichtig.

00:34:07: Wie geht der andere Mensch mit Konflikten um?

00:34:09: Was ist los, wenn er nicht seinen Willen bekommt?

00:34:12: Flippt sie dann aus?

00:34:13: Wird er dann böse?

00:34:15: Oder wie ist es dann?

00:34:18: Also all diese Dinge darf man erstmal erleben, bevor man Nägel mit Köpfen macht.

00:34:23: Also ich würde mir unbedingt ein Jahr Zeit lassen, bevor da hart nicht veränderbare oder nicht rückgängige, zu machende Fakten geschaffen werden.

00:34:33: Das wollte ich bei meinen Fragen nämlich, wann soll man mit der Gebrauchsanweisung rausrücken?

00:34:40: Vom ersten Tag an.

00:34:41: Die Gebrauchsanweisung hat man selber ganz klar auf dem Zettel.

00:34:46: Dazu gehört auch eine konsequente KO-Kriterienliste.

00:34:49: Das sind Dinge, mit denen man nicht leben kann.

00:34:51: Dinge, von denen man weiß.

00:34:54: Braucht gar nicht erst mit Anfang endet im Disaster.

00:34:57: Bei mir ist es zum Beispiel, wenn Menschen geizig sind.

00:35:01: Ich bin... Da brauch ich gar nicht weitermachen, weil ich weiß, wenn jemand anfängt, auszurechnen.

00:35:06: Du hast aber drei Cola getrunken und ich nur eine.

00:35:10: Da weiß ich, ich werde ausgenommen wie eine Weihnachtsgans, weil ich nie rechne und nie guck und immer reinbutte.

00:35:16: Und meine Erfahrung ist jemand, der preisbewusst auf einem Gebiet agiert, agiert das auch in jedem anderen Gebiet.

00:35:23: Und da ich immer denke, ja, er gleicht sich schon langfristig aus.

00:35:29: kann mir das passieren, dass ich nichts bekomme.

00:35:34: Und wenn jemand sozusagen immer mitrechnet.

00:35:37: Und deswegen weiß ich, brauchen wir gar nicht anfangen.

00:35:39: Das steht auf meiner KO-Kritänliste.

00:35:41: Alles, was mit Nazismus zu tun hat, steht auch auf meiner KO-Kritänliste.

00:35:45: Will ich auf keinen Fall haben.

00:35:48: Du's unter uns und das von Anfang an, okay.

00:35:50: Ja, ist das nicht irgendwie, wenn du dir jetzt da triffst, irgendwie so... komisch, wenn du dann sagst, dann nach dem Gespräch so, du, das wäre jetzt so mein, meine Wünsche stehen da oben.

00:36:05: Und auch die Wünsche, die ich nicht so, also auch das, was ich nicht so gerne habe, also ich glaube nicht.

00:36:10: Ja, deswegen nimmst du dir eine Jahrzeit.

00:36:12: Du gehst ja nicht auf das erste Weltkundentag, so ist mein Name und hier ist mein Kriterium gerade.

00:36:20: Sondern du gehst da hin, lernst jemanden kennen und... lehnt sich zurück, das ist auch ganz wichtig.

00:36:27: Beim Daten ist es nicht so, dass man da hingeht und sich überlegt, wie kann ich jetzt mit diesem Exemplar eine Beziehung möglich machen, sondern man lehnt sich zurück und fühlt, wie fühlt sich das an mit diesem Menschen zusammen zu sein, löst es in mir gute Gefühle aus.

00:36:47: Und was ich ganz spannend finde, ich habe irgendwann angefangen, zu gucken, was gefällt mir in der Interaktion mit Menschen.

00:36:58: Das rate ich auch allen meinen Klienten.

00:37:01: Beobachte, was dir gute Gefühle macht.

00:37:04: Ich erzähl gerne das Beispiel, der saß ich im Schnitt, da kam ein Katter mit dem ich an dem Tag gar nicht gearbeitet habe und machte sich Tee und hat mir immer welchen mitgebracht.

00:37:15: Hat mich gefragt, willst du auch welchen?

00:37:17: Dann hat mich den ganzen Tag versorgt mit Tee.

00:37:19: Das hat mir so schöne Gefühle gemacht, dass jemand mich mit bedenkt.

00:37:23: Das kam sofort in mein Körbchen.

00:37:25: Man soll sich so ein Körbchen anlegen, da kommt alles rein, was man gerne haben will.

00:37:29: Und das beobachtet man.

00:37:31: Wenn man gerne einen höflichen Menschen haben möchte oder jemand, der so mitdenkt, wird man das im Alltag erleben, wenn jemand vom Einkaufen mitkommt und sagt, guck mal, das magst du doch so gerne, habe ich dir mitgebracht.

00:37:44: Das sind all diese Dinge, die beobachtet man ja in der Zeit und stellt fest, ah, das ist schön, das ist schön.

00:37:50: Und wenn man jemandem sagt, meine liebe Sprache, es hilft Bereitschaft und ich erlebe dann der andere, hilft mir absichtlich.

00:37:56: Deswegen super.

00:38:00: Also diese Dinge kommen auf den Tisch und von Anfang an, aber nicht am ersten Date, hier ist mein Katalog, sondern man beobachtet und geht halt immer dann weiter.

00:38:13: wenn es sich gut anfühlt.

00:38:15: Also wir merken schon, wir kommen jetzt vor der Trennung und alleine sein und selbst finden, so schön langsam wieder ins Tun und machen und suchen.

00:38:26: Jetzt hat sich das ja doch ein bisschen verändert über die Jahrzehnte.

00:38:32: Ja.

00:38:33: Ja, und ich suche und finde, früher ist man fortgegangen, also ich komme ja auch noch in so ein Zeitalter, wo man weggehen musste, um jemanden kennenzulernen.

00:38:42: Und heutzutage gibt es Dating-Apps oder Plattformen oder was auch immer, aber das hat sich jetzt ja nicht nur zum Positiven verändert.

00:38:51: Jetzt sage ich mal, einerseits zur Theorie, gebrauchst du dann mal so einen Top, weil ich schreibe in so eine Dating-App rein, was ich will, wenn ich ehrlich bin, die Fotos dazu und mein Gegenüber schaut durch und sagt, so hübsch, gebrauchst du dann mal so ein Past, swipe nach.

00:39:10: Ich weiß ja nicht, auf die richtige Seite.

00:39:15: Und gefällt mir nicht, zwei bin ich auch in eine Richtung.

00:39:18: Andererseits finde ich es aber auch ziemlich oberflächlich, weil man beurteilt Menschen nach einem ersten Portfolio.

00:39:30: Ja, da kann man also... Zum einen ist es natürlich so, dass das, was ich sehe, dazu gehört.

00:39:40: Da kann ja jemand noch so süß und nett sein, wenn er auf fünfzig Jahre älter ist oder viel nach meinem Geschmack überhaupt nicht.

00:39:49: das ist, was ich optisch mag, weil der vielleicht viel zu dünn oder zu dick oder zu groß oder zu klein oder was auch immer ist, nützt es ja nichts.

00:39:56: Also die Optik.

00:39:58: spielt einfach mit, die nimmt zusätzlich zunehmend ja in der Beziehung weniger Raum ein.

00:40:05: Wenn man jemanden liebt, das kennt jeder, dann ist es egal, ob da zehn Kilo mehr oder weniger drauf sind oder sieben oder acht Haare mehr hier oder da.

00:40:14: Das ist egal, weil man dann den Charakter liebt, aber den kennt man ja am Anfang nicht.

00:40:21: Man kann das so oder so sehen.

00:40:23: Es gibt ja auch so Formate, wo sich Leute kennen, der nur über die Sprache und da stellt sich aber dann auch aus, wenn sie sich sehen, das passt dann nur, das passt nicht.

00:40:32: Das ist einfach Teil davon und ich würde das differenziert sehen, wie mit allen neuen Dingen.

00:40:38: Es ist einfach eine zusätzliche Möglichkeit.

00:40:41: Die Welt wird klein und wir können, wir haben mehr Auswahl.

00:40:48: Da auch wieder die Gebrauchsanweisung.

00:40:51: Ich nehme immer gerne das Beispiel, wenn man losgeht und hungrig ist und im Laden steht, kauft man jeden Scheiß.

00:41:01: Und zu Hause hat man dann Berge von Essen, die ungesund sind oder die.

00:41:06: weil man einfach so nah lustgesteuert eingekauft hat.

00:41:09: Wenn man genau weiß, ich kaufe diese Rezepte diese Woche ein und hat eine Liste, dann kauf man auch nicht hunderttausend Sachen.

00:41:15: Das heißt, dafür ist schon mal diese Gebrauchsanweisung gut.

00:41:19: Und dann geht man einfach sehr bewusst an die Sachen.

00:41:22: Geht ja auch nicht durch die... Also ich finde diese Dating-Portale super, weil man geht ja auch, wenn man ein Auto kauft, nicht durch die Straßen und hofft, dass da zufällig ein Modell zu verkaufen rumsteht, das man mag, sondern man geht da auch, lässt sich... beraten, geht zum Autohändler und sonst wo und sucht gezielt.

00:41:39: und bei der Partnersuche finde ich, kann man das genauso machen.

00:41:42: Da geht man los und guckt und für die jüngere Generationen, die kennen das mit diesen Zweipen in welche Richtung auch immer.

00:41:51: und das hat den großen Nachteil, dass man das Gefühl hat, dass unendlich nachschub ich muss mich niemals festlegen.

00:42:00: Mit zunehmenden Alter kommt man aber da irgendwann raus.

00:42:04: dass man merkt, ja, es gibt unglaublich viele Menschen auf der Welt.

00:42:10: Liebe entsteht aber durch Entscheidungen.

00:42:14: Und nicht durch die massiven Möglichkeiten.

00:42:18: Sonst wäre ja früher gar nicht Liebe möglich gewesen, denn ich komme aus dem Alter, wo man losgehen musste, um Jemanden zu treffen.

00:42:25: Da ist natürlich die Auswahl klitzeklein.

00:42:28: Die müssen zufällig am gleichen Tag, am gleichen Ort sein und auch ungebunden und auch nicht schüchtern.

00:42:34: und müssen Kontakt aufnehmen oder Kontakt zulassen.

00:42:39: Da war ganz schön viel Beschränkung drin.

00:42:41: Das finde ich eigentlich super.

00:42:42: Und eine bewusste Entscheidung oder einen bewussten Weg zu wehren, beinhaltet die auch so Dinge wie auf welche Plattform begebe ich mich.

00:42:53: Ich z.B.

00:42:54: würde nicht auf so eine Swipe-Swipe-Plattform gehen, sondern ich würde eher auf eine Plattform gehen, wo man bezahlen muss, weil ich dann davon ausgehe, die Leute, die da sind, denen ist das was wert, dass sie jemanden finden.

00:43:08: Da sind häufig Subpsychotests vorne weg.

00:43:11: Das heißt, ich kriege auch nicht alle zu sehen, die da mitmachen, sondern nur einen Ausschnitt.

00:43:16: Und dann muss ich mir natürlich ein bisschen darauf verlassen, dass jemand Fotos reinstellt, die nicht zehn Jahre und zwanzig Kilo her sind, sondern dass jemand auch ehrlich ist.

00:43:25: Und wenn nicht, werde ich das in fünf Minuten rauskriegen, wenn wir unser erstes Date haben.

00:43:29: Und das rate ich immer, macht es nicht zu spät.

00:43:33: Fängt sofort an zu telefonieren und dann auch schnell ein Date zum Kaffee trinken, damit man sieht, so riecht die, so sieht er aus.

00:43:41: Das habe ich dann.

00:43:44: Ja.

00:43:46: Das Produkt, kurzer Spoiler, ich war noch nie auf so einer Plattform bewusst, unbewusst schon.

00:43:52: Ich habe ganze entzückende, vierzehnjährige Tochter, die bei ihrer Mutter wohnt und die dann immer traurig war, dass der Papa alleine ist und hat mich dann letztes Jahr auf so einer Plattform angemeldet, um mir da eine zu suchen sozusagen.

00:44:10: Und sie war dann ganz begeistert, also wie das dann rausgekommen ist, die Mutter, meine Tochter hat dann irgendwann das Schwein gebrochen, weil alle wussten es ja nur ich nicht, also auch meine Schwester.

00:44:23: Ich habe aber von vornherein abgeraten.

00:44:25: Ja, und die Mutter hat dann das Schwein gebrochen, weil sie irgendwann gesagt hat, okay, das müssen wir ihm jetzt sagen, sie konnte schon gar nicht mehr schlafen.

00:44:33: Jedenfalls, meine Tochter sagte dann, Papa, das war der Wahnsinn, du hast zu viele Matches gehabt, das sind tolle Frauen dabei.

00:44:39: Und mir kommt es doch irgendwie befremdlich vor.

00:44:43: Und ich habe dann gesagt, okay, von der Intuition her war es ja gut gemeint, lösche es wieder, bitte.

00:44:52: Aber es ist halt, ich glaube, man muss es fühlen, wie du vorhin schon gesagt hast.

00:44:58: Man muss bereit sein und sagen, okay, Ich mache das jetzt ganz bewusst und so weiter oder eben nicht, sonst wird das nichts.

00:45:07: Also ich finde es einerseits gut, weil wie du sorgst, die Auswahl auf so einer Plattform oder Dating App ist viel größer und vielleicht geht man auch heutzutage nicht mehr so viel weg.

00:45:20: Also ich gehe sehr wenig weg, weil ich keinen Alkohol trinke, aber man kann ja sonst im All Tag, kein Sport oder whatever, auch viele treffen.

00:45:29: Nur da ist man vielleicht nicht immer gleich so bereit dazu, wie beim Weg in den Abends.

00:45:33: Und wenn man dann eine Dating App hat, hat man heute einen ordentlichen Pool an Leuten.

00:45:40: Aber trotzdem muss man bereit und offen dafür sein, sonst wird es halt nicht.

00:45:45: Ja, da habe ich gleich zwei Fragen.

00:45:49: Warum nimmt denn deine Familie an, dass du ganz dringend unter die Haube musst und wie ist da deine, wie ist deine Beziehung dazu?

00:45:57: Also wünschst du dir eine Beziehung, äußerst du das?

00:46:00: Haben die zu Recht die Idee?

00:46:03: Nee, gar nicht.

00:46:04: Also das war, weiß nicht, was sie da ist, meine Familie so denkt, aber meine Tochter ist zu glücklich sehr offen und sagt, Eva, Papa, du bist, ich bin, ich möchte nicht, dass du alleine bist.

00:46:15: Keine Ahnung.

00:46:16: Also sie, sie macht sie da wohl Sorgen.

00:46:21: Gewässert habe ich es nicht.

00:46:22: Ich bin sehr offen für alles, aber alles geht nichts muss.

00:46:27: Ich bin alleine auch sehr gemütlich und kann alleine sehr gut leben.

00:46:30: Und kann auch zum Glück waschen, kochen, putzen, alles selber.

00:46:33: Also ich kann mich selbst versorgen.

00:46:36: Aber meine Tochter ist da doch irgendwie sehr empathisch, sehr sozial.

00:46:41: Und mein Papa braucht eine.

00:46:45: Das ist ja eigentlich ganz zauberhaft.

00:46:47: Vielleicht, wenn du das wirklich nicht willst und nicht neugierig bist, werden dir so viele schöne und interessante Frauen geschrieben haben und du keinen Blick da reinwerfen willst.

00:46:58: Vielleicht ist dann an der Zeit deiner Tochter zu vermitteln, wie glücklich du alleine bist und dass sich das schon ergibt.

00:47:04: Ja, denke ich auch.

00:47:06: Aber war natürlich irgendwo eine witzige Sache, weil es gerade dazu passt.

00:47:11: Ja, süß, was Kinder so machen.

00:47:26: Um jetzt einen kurzen Lichtblick zu geben, ist denn Glück in der Liebe machbar.

00:47:35: Total.

00:47:36: Kann man wirklich sagen, also ich bestaune Leute, Gäste, Mitarbeiter, die vierzig Jahre verheiratet sind, fünfzig Jahre verheiratet sind.

00:47:47: hoch und tiefs durchgemacht haben, natürlich.

00:47:49: Das gehört dazu.

00:47:51: Oft kommt mir vor, heutzutage trennt man sich zu schnell.

00:47:55: Oder man sagt, einerseits hat man früher vielleicht mehr zusammengehalten, hat gesagt, okay, drücken wir jetzt durch die schwere Zeit.

00:48:05: Heutzutage sagt man vielleicht, ich hab noch im Kopf auf der Dating App, da waren zwei tolle andere.

00:48:12: Ich schneide die mal an.

00:48:15: Mein Auswahl ist viel größer und dann trennt man sich vielleicht viel schneller.

00:48:21: Ich glaube, es gibt zwei Schneide.

00:48:23: Zum einen ist es so, ja, früher sind Leute länger zusammengeblieben, aber auch sehr häufig wirtschaftlich intendiert, also nicht aus der Liebe oder aus dem unbedingten Willen zusammen zu bleiben, sondern weil es halt nicht anders zu stemmen war.

00:48:42: Auf der anderen Seite finde ich das auch ganz toll, dass Leute nicht mehr bereit sind, ewig zu leiden.

00:48:50: Ich würde mir wünschen, dass Leute bevor sie sich trennen, auch bevor sie in die Beziehung gehen.

00:48:57: Also ich würde mir wünschen, dass jeder lernen dürfte, zu seinem ursprünglichen Selbst zurückzukommen, um sich möglichst authentisch zu zeigen.

00:49:05: Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass man Leute anzieht, die gut zu einem passen, gigantisch groß.

00:49:10: und dass Leute einen Blöd finden, die ohnehin nicht zu einem passen, ebenso.

00:49:15: Und ich erlebe, dass es sehr viel gemütlicher ist, wenn man sich so zeigt, wie man ist.

00:49:22: Und dass man das nicht macht, liegt ja nicht daran, dass man das nicht will, sondern dass man häufig eben über diesen langen Weg der Beziehungserlebnisse gelernt hat, wenn ich dieses Angebot mache, ist meine Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass ich bekomme, was ich will, die Wahrheit ist.

00:49:40: nur wenn du so klar wie möglich bist, kriegst du was du möchtest.

00:49:45: Und um dahin zurückzukommen, ist es sind so ein paar wirklich mutige Dinge nötig, nämlich sich seinen Ängsten zu stellen, sich im Nachhinein zu koregulieren und nach Möglichkeit viel in seinem Erwachsenen selbst zu sein und seine verletzten Anteile nach Hause zu holen.

00:50:06: Also diese Es gibt ja dieses Bild des inneren Kindes.

00:50:11: Ich arbeite mit den inneren Anteilen, weil nicht alle klein sind.

00:50:14: Es gibt auch welche, die älter sind, also in älteren Lebensjahren, wo man was gelernt hat, was einen erschockiert hat und auch die oder was einen beeindruckt hat und einen abgelenkt hat.

00:50:26: Auch die holt man nach Hause.

00:50:27: und ich glaube, wenn Man da viel Arbeit reinsteckt und sich so ein bisschen Zeit lässt, bevor man sich ins nächste Abenteuer stürzt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man jemanden findet, mit dem die positiven Dinge überwiegen.

00:50:43: Und zwar so überwiegen, dass man die paar Sachen, die der oder diejenige mitbringt, die man nicht so attraktiv findet, gut mittragen kann.

00:50:53: Gut erklärt.

00:50:54: Gut erklärt und ein schöner Abschluss.

00:50:56: Man könnte natürlich jetzt noch über vieles weitere und andere diskutieren, aber... Ich denke, man sollte einerseits dein Buch lesen und vielleicht treffen wir uns ja noch ein zweites Mal für eine neue Folge.

00:51:10: Zum Abschluss haben wir noch ein paar kurze Fragen an dich und freuen uns über ein paar kurze Antworten.

00:51:16: Herr damit.

00:51:18: Was würdest du heute rückblickend anders machen?

00:51:22: Ich würde immer Sonnencreme benutzen.

00:51:25: Nein, ich würde... Also ich würde tatsächlich immer Sonnencreme benutzen.

00:51:32: Aber ich würde vor allem auch gerne das, was ich jetzt gelernt habe, schon gleich am Anfang lernen.

00:51:40: Das hätte mir sehr, sehr viel erspart.

00:51:43: Das glaube ich.

00:51:45: Was ist dein Lieblingsessen?

00:51:50: Das ist jahreszeitlich bedingt.

00:51:52: Wenn es warm ist, esse ich am liebsten Salat.

00:51:55: Mit allem Möglichen drin und wenn es kalt ist, esse ich am liebsten Eintöpfe und zwar internationale Eintöpfe.

00:52:04: Was ist dein Lieblingsurlaubslang?

00:52:07: Ich mag immer, wenn man im Urlaub eine gute Mischung hat, so wie an meinen Wochenenden mit Action und Entspannen und bin unglaublich gerne in der Natur.

00:52:15: Ich habe schon sehr viele sehr schöne Urlaube in eurem Heimatland verbracht.

00:52:22: Österreich ist ja zauberhaft.

00:52:23: Ich bin aber auch sehr gerne in Schweden.

00:52:26: Ja, auch schön.

00:52:28: Ja, vielen Dank für deine Zeit und sind schon auf die Reaktionen unserer Zuge in der Zuge ganz gespannt und war eine sehr spannende und informative, durchaus lustige Folge.

00:52:41: Vielen, vielen Dank.

00:52:42: Danke, dass ich hier sein durfte.

00:52:44: Alles Gute.

00:52:45: Ciao.

00:52:46: Ciao.

00:52:49: Haben Sie ein Thema, welcher Sie Brennen interessieren würde?

00:52:52: Gerne können Sie uns Ihre Anregungen und Wünsche mitteilen.

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00:53:05: Bis bald und bleiben Sie gesund!